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Die Technikerin wird zur Performerin und spielt eine Technikern (Jana Resetarits

Die Genie (englisch ausgesprochen) ist eine Maschine, genauer gesagt eine Hebebühne. Die braucht man überall dort, wo etwas oder jemand in die Höhe gehoben werden muss. Also auch auf der Bühne. Doch das Publikum sieht nichts von dieser Arbeit und auch nicht von allen jenen, die die Genie bedienen. Doch in der Performance Genie wird sie selbst zur Darstellerin, darf mit ihrer Technikerin den kräftigen Applaus der Kinder genießen.


Trygve Wakenshaw ist das freche Monsterrrr!

So wirklich zum Fürchten ist dieses Monster im blauen Tutu trotz des gefährlichen Vampirzahnes nicht. Trygve Wakenshaw und das Maschinenhaus Theater Toboso aus Essen haben mit dem Solo Monsterrrrr! einige Vögel abgeschossen. Der aus Neuseeland gebürtige Clown und Physical Comedian unterhält mit seinen Auftritten meist Erwachsene. Doch diesmal tanzt er als freches Monster im Dschungel an. Monsterrrr! ist für Volksschulkinder gedacht, unterhält jedoch auch deren Großeltern aufs Allerbeste.


Prospekt der Schule hellerau-Laxenburg für die Sommerkurse 1930. Buchillustration

Ein fast vergessenes Zentrum der europäischen Tanzmoderne wird wieder lebendig. Als Herausgeberin, Autorin und Tanzhistorikerin erzählt Andrea Amort in dem gewichtigen Band „Gesteigertes Leben“ die Geschichte von Hellerau-Laxenburg, jenem ungewöhnlichen Ort bei Wien, an dem sich zwischen 1925 und 1939 Tänzerinnen, Musikerinnen, Pädagoginnen und Künstler innen anderer Genres versammelten. Wissenschaftlich fundiert und aus zahlreichen bislang verstreuten Quellen rekonstruiert, mit Beiträgen anerkannter Autorinnen liest sich der reich bebilderte Band zugleich wie die Wiederentdeckung einer untergegangenen Welt. 


António Casalinho ist der Star in Ashtons Ballett „Rhapsody“.

In der Mitte dieses dreiteiligen Ballettabends zu Beginn der Spielzeit 2026 / 27 steht Choreograf Christopher Wheeldon auf dem Programmzettel. Er ist noch nicht im Archiv, produziert immer wieder Neues, ist der Erbe der Altvorderen George Balanchine und Frederick Ashton. So erklärt Ballettdirektorin Alessandra Ferri die Zusammenstellung des Abends mit dem Titel Living Legacies (Lebendiges Erbe) Dem ersten Abend am 18.9., folgen neun weitere Termine.


Alissa Wenz, eine mehrfach begabte Autorin © Chloé-Lo / Les Avrils

Eine Komponistin schreibt einen Roman über eine Komponistin. Die eine, die Autorin Alissa Wenz, ist 1986 in Frankreich geboren, die andere mehr als 100 Jahre davor. Sie schreibt auch, Noten, ist auch Französin, ihr Name ist Mel Bonis. Der Roman Die Komponistin, im Original: Le Désir dans la cage / Die Begierde im Käfig, ist keine Biografie, Bonis’ Lebensdaten dienen lediglich als Basis für einen Tauchgang in die Gedanken- und Gefühlswelt einer Künstlerin im 19. Jahrhundert. 


Erste Begegnung mit Tomasz Kireńczuk, dem neuen künstlerischen Leiter des brut. © Christine Miess

Die neue Heimat des brut, der Spielstätte für performative Künste, ist noch nicht fertig, doch das Notquartier liegt direkt daneben und so kann die Baustelle besichtigt und die Eröffnung am 16. Oktober mit performativen Interventionen und einer Party gefeiert werden. Adresse: 1030, Karl-Farkas-Gasse 16. Noch aber nimmt das brut-Team samt Künstler*innen und Publikum die bereits erprobte Disziplin des Wanderns wieder auf. Neben dem Studio brut in der Zieglergasse haben sich auch neue Spielorte gefunden.