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„Pale Blue“: Getanzte Ausstellung im Quintett

In seiner Choreografie White Red hat sich Nikolaus Adler, angeregt von einem Song von Laurie Anderson, mit dem Menschen beschäftigt, gefragt, was er ist, wie er wird und geworden ist. In der aktuellen Präsentation, Pale Blue, steht die Außenansicht im Mittelpunkt. Mit 100 Exponaten, konkret und abstrakt, zeigen drei Tänzerinnen und zwei Tänzer in einer choreografischen Ausstellung die Welt, die sie umgibt. Pale Blue. Ein Blick auf die Welt in 100 imaginierten Artefakten hat am 27.6. im Wuk Premiere gehabt.


Wie eine Stoffpuppe schubsen die Männer Manon herum.

Laura Fernandez Gromova und Kentaro MItsumori. Ein Liebespaar; Chiara Uderzo Giorgio Fourés ein anderes Liebespaar. In der 75. Vorstellung des Balletts Manon, der 6. in der aktuellen Serie am 20. Juni, hätte das durchreisende Publikum neben den beiden Paaren auch andere Rollendebüts beobachten. Doch, wer zählt die Sterne, nennt die Namen, wenn es nur um den Selfie-Beweis des Dagewesenseins geht! Siebenmal wurde Kenneth MacMillans Handlungsballett vom Wiener Staatsballett gezeigt, in fünf davon mühten sich hervorragende Tänzer*innen als Debütanten in ihren Rollen. 


Vorbereitung auf den Ausstellungs-Tanz in der Kunstgalerie.

Fünf Tänzer*innen proben eine Ausstellung. Sie werden dem Publikum 100 Blicke auf die Welt, ihre Welt, präsentieren. Die Ausstellung wird getanzt, die Bilder von Objekten aus dem Alltag, der Natur, den Erinnerungen oder Gefühlen entstehen im Kopf des Publikums. Pale Blue, Blassblau, nennt der Choreograf Nikolaus Adler die umgedrehten Ausstellung aus Bewegungen. 


Su (Huber)  wagt einen großen Sprung.

Theater für Schulanfänger*innen: Eine Tänzerin und eine Musikerin werden zur Astronautin ausgebildet und bei den Prüfungen darf das Publikum mithelfen. Die interaktive Performance Kleiner Schritt, Großer Sprung, gespielt, getanzt und musiziert vom Kollektiv Kunststoff im Dschungel Wien, ist eine richtig vergnügliche Vorstellung. So energiegeladen die Performerinnen auf der Bühne, so aktiv und bewegt sind die kleinen und auch die großen Zuschauer*innen rundum.


Ouverture.  „For Now“ – Finale: „The End“

Ein letztes Mal im brut nordwest. Die Performance-Installation der Choreografin Karin Pauer und des bildenden Künstlers Aldo Giannotti betrauert und feiert das Ende eines schon bei der Eröffnung als „vorübergehend“ markiertem Standortes. For Now ist ein groß angelegtes flüchtiges Kunstwerk, das vom Ende einer Ära, vom Verschwinden eines lieb gewordenen Ortes erzählt, um dann selbst zu verschwinden. Das brut nordwest gibt es nicht mehr. Die Erinnerung bleibt noch eine Weile, der Geist, der das brut angetrieben und erfolgreich gemacht hat, lebt weiter. In die Trauer mischen sich Freude und Genuss an diesem in jeglichem Wortsinn einmaligen Spektakel.


Das Plakat für Begegnung und Bewegung im Park.

Im Juni beteiligt sich Der Betrieb an Meeting Through Movement, einer Reihe kostenloser Tanz- und Bewegungsworkshops im öffentlichen Raum, die vom Civil Action Network initiiert wurden: offen für alle, keine Anmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich.