Zum Hauptinhalt springen
Louise Lecavallier tanzt mit den Schatten und im Licht.

Die außergewöhnliche Tänzerin nimmt sich die Freiheit, zu tun, was sie will. Vor allem zu tanzen, zu tanzen, was sie will. Danses vagabondes / Vagabundentänze, uraufgeführt 2024, ist endlich im ImPulsTanzFestival gelandet. Im Akademietheater erkundet sie mit ungebrochener Energie eine gute Stunde tanzend Zeit und Raum. 


Die Tänzerin / Choreografin Silke Grabinger mit dem künstlichen Hund Spot und den automatischen Staubsaugern.

Immer von neuem zeigt die Choreografin, Tänzerin und Akrobatin Silke Grabinger, dass Intelligenz in der darstellenden Kunst nicht stört und das Rudern im schlammigen Fluss des Trends keine Voraussetzung für Erfolg ist. In ihrer neuen Performance AREYOUARE steht die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Vordergrund. Der bereits bekannte gelbe cananoide Roboter, Spot, tanzt wieder mit. Der ImPulsTanz-Premiere von AREYOUARE ist am 18. 7. im Wuk applaudiert worden. 


Eine Tochter kümmert sich um die Mutter. Mickaël Phelippeau fotografierte Alice und Françoise.

Ich will es machen, damit die Leute wissen, wer wir sind.“ Alice Davazoglou ist einverstanden, in der Choreografie von Mickaël Phelippeau aufzutreten. De Françoise à Alice nennt der Choreograf das aufrüttelnde Duett einer Mutter mit ihrer Tochter. Alice hat das Down-Syndrom, Françoise wird als „körperlich gesund“ beschrieben. Eingeladen von ImPulsTanz begeisterten Alice und Françoise das Publikum im Kasino am Schwarzenbergplatz.


Dancing with Bob auf der Bühne von Travelogue.

Der bildenden Künstler Robert Rauschenberg, geboren 1925, steht im Mittelpunkt eines Tanzabends, veranstaltet von der Trisha Brown Dance Company (TBDC) und dem Merce Cunningham Trust. Dancing with Bob: Rauschenberg, Brown & Cunningham Onstage ist wie ein lauer Sommerwind, schmeichelnd, kühlend, erheiternd und prallvoll mit Erinnerungen an eine Zeit, in der noch getanzt worden ist. Ein Höhepunkt des ImPulsTanz-Festivals. Als Österreich-Premiere am 14.7. im Volkstheater bejubelt. 


Ein erfolgreicher Autor: Percival Everett, fotografiert von Christina Zeeb.

Ein früher Roman des Meisters der Ironie und des schwarzen Humors Percival Everett ist nun als Taschenbuch erschienen. Erasure hat der amerikanische Schriftsteller und Professor für englische Literatur und Philosophie 2001 veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung von Jens Seelig, Ausradiert, ist erstmal 2008 im Jens Seelig Verlag erschienen. Als ungekürzt Ausgabe ist die köstlich-böse Satire heuer bei Hanser erschienen. !4,40 € sind gut angelegt.


Ein geborener Shetlander: Autor Malachy Tallack. © Craig Colahan / Luchterhand

Gerade hat der Sommer mit einem Knall angefangen, ein halbes Jahr steht noch bevor, doch ich habe bereits mein Buch des Jahres gewählt. Etwas Schöneres, Einfacheres, Vergnüglicheres und auch eine bessere aufrichtigere Leseempfehlung als Malachy Tallacks zweiten Roman, Der Ozean so wild und weit, werde ich in diesem Jahr nicht mehr finden. Der Autor erzählt von Jack Paton, der gerne ein Star der Countrymusik geworden wäre. Doch die Shetlandinseln, wo Jack seit seiner Geburt vor gut 60 Jahren lebt, gehören zu Schottland, wo man andere Lieder singt.