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Einklang der Körper, die Bewegungen aus der Musik geboren, Poesie und Magie. Stay Tuned nennt das Choreografiepaar, Sol León und Paul Lightfoot, ihren wundersamen Abend. Veranstaltet mit Kammerballetten und vier Musikerinnen, ist der Ballettabend der Gewaltlosigkeit gewidmet – „dedicated to non-violence in the world“ schreiben León und Lightfoot im Programmheft. Am 4. und 5. Dezember war Kammerballetten zum ersten Mal in Wien zu Gast und verzauberte das Publikum. 


Der international renommierte Choreograf und Compagniedirektor Sidi Larbi Cherkaoui hat vom Johann Strauss-Jahr 2025 den Auftrag angenommen, mit einem Ballett dem teuren Jahr internationales Flair zu verleihen. Mit der Compagnie des Grand Théâtre de Genève, wo Cherkaoui Ballettdirektor ist, hat er einen Bal impérial, den kaiserlichen Ball, erschaffen. Anglisiert als Imperial Ball zur Musik von Johann Strauß Sohn, ist die Kreation an drei Abenden im Museumsquartier gezeigt worden. 


Der Taktstock muss aus Gold sein, so liebevoll hält ihn der Maestro, so vorsichtig behandelt er ihn. Seine Bewegungen zeigen Eleganz und Stil eines Gentiluomo. Die Mode und der gute Stil sind nicht der entscheidende Punkt, Luciano Di Martino ist Dirigent. Mit oder ohne Taktstock, doch mit Herz und Hirn. Als musikalischer Leiter hat er mit dem Ballett Giselle die aktuelle Ballettsaison in Wien eröffnet und auch als Dirigent von Walzer und Polka Roland Petits „operette dansée“ begleitet.


Stay Tuned ist eine Arbeit des bekannten Choreografen-Duos Sol León und Paul Lightfoot, geschaffen für das Ensemble Kammerballetten mit Live-Kammermusik. In der Österreich-Premiere tanzen die herausragenden Künstler:innen Olga Smirnova, Chloé Albaret und Jorge Nozal. Stay Tuned  / Bleib auf Draht ist am 4. und 5. Dezember in der Stadthalle zu erleben.


Roland Petits Ballett Die Fledermaus mit nahezu neuer Besetzung in der Wiener Staatsoper. Choreograf Petits Ballett ist weniger verwirrend als der Plot der bekannten Strauß-Operette. Nur drei Personen tragen die Handlung: das Ehepaar Bella und Johann, ein Rollendebüt für Ketevan Papava und Masayu Kimoto, und der Hausfreund Ulrich. In der 28. Aufführung (der 3. nach der Wiederaufnahme) am 24.11. waren auch die kleineren Solorollen neu besetzt. 


Der Ehemann, die Ehefrau und der Hausfreund. Mit diesen drei Personen hat der französische Choreograf Roland Petit seine „operette dansée“ zur Musik von Johann Strauß konstruiert. Das Ballett Die Fledermaus / La Chauve-souris ist seine Version der gleich benannten Operette von Johann Strauß und nahezu ebenso erfolgreich. Seit 2009 im Repertoire des Wiener Staatsballetts, tanzt die französische Fledermaus wieder auf der Bühne der Staatsoper.