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Ouverture.  „For Now“ – Finale: „The End“

Ein letztes Mal im brut nordwest. Die Performance-Installation der Choreografin Karin Pauer und des bildenden Künstlers Aldo Giannotti betrauert und feiert das Ende eines schon bei der Eröffnung als „vorübergehend“ markiertem Standortes. For Now ist ein groß angelegtes flüchtiges Kunstwerk, das vom Ende einer Ära, vom Verschwinden eines lieb gewordenen Ortes erzählt, um dann selbst zu verschwinden. Das brut nordwest gibt es nicht mehr. Die Erinnerung bleibt noch eine Weile, der Geist, der das brut angetrieben und erfolgreich gemacht hat, lebt weiter. In die Trauer mischen sich Freude und Genuss an diesem in jeglichem Wortsinn einmaligen Spektakel.


Das Plakat für Begegnung und Bewegung im Park.

Im Juni beteiligt sich Der Betrieb an Meeting Through Movement, einer Reihe kostenloser Tanz- und Bewegungsworkshops im öffentlichen Raum, die vom Civil Action Network initiiert wurden: offen für alle, keine Anmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich. 


Mokhtar Amoudi: Erfog mit dem Romanerstling  © Francesca Mantovani / Luchterhand

In seinem Debütroman erzählt der 40-jährige französische Autor Mokhtar Amoudi von Skander, der in Pflegefamilien aufwächst und von einem erfolgreichen besseren Leben träumt, doch das soziale Umfeld und das System ziehen den Buben in eine andere Richtung. Skander berichtet selbst von Einem ziemlich anderen Leben ohne Anklage, doch mit feinem Humor, aufrichtig und naiv aus der Perspektive eines Heranwachsenden.


Im Salon von Madame, die MaIm Salon von Madame, lässt man Manon (Madison Young) hochleben.non (Madison Young) hochleben.

Endlich! Kein Debüt, Tänzerinnen und Tänzer, die wissen, was sie tun und wer sie sind, ein Dirigent und sein Orchester agieren im Einklang mit dem Bühnengeschehen. In der 73. Vorstellung, der 4. in der Serie der Wiederaufnahme des Balletts Manon von Kenneth MacMillan überzeugten sämtliche Beteiligen vom hohen Niveau des Wiener Staatsballetts.


Armut macht aggressiv. Aufstampfen der Bettler im 1. Akt.

Staatsoper, 27.5.: Schon wieder eine Manon mit Debüts en masse. Auch in der dritten Vorstellung der Wiederaufnahme des Handlungs-balletts Manon von Kenneth MacMillan – insgesamt die 72. Vorstellung an der Staatsoper seit der Premiere 1993 – sind alle Solorollen neu besetzt: Einmal den Applaus genießen! Die nächsten stehen schon in der Warteschlange. Wenn jede / jeder alles tanzen kann und Corpstänzerinnen den Platz erster Solistinnen einnehmen, sehen wir getretenen Quark – breit statt stark.


Im Salon der Madame schmeichelt Manon (Cassandra Trenary) ihrem Gönner, Monsieur G. M. (Eno Peçi).

In der zweiten Aufführung der Wiederaufnahme des Ballett Manon von Kenneth MacMillan – rechnet man alles in allem, dann ist es die 71. Vorstellung in der Staatsoper – sind die Hauptrollen neu besetzt. Cassandra Trenary, Victor Caixeta, Davide Dato, Ioanna Avraam*, Géraud Wielick und Gaspare Li Mandri werden mit einem Sternderl (Asterisk) neben dem Namen markiert, weil sie ihre Rollen zum ersten Mal tanzen und nach dem Applaus ihr Rollendebüt feiern.