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Wie schön! Keine Black Box. Das Publikum betritt einen hellen Raum, ganz in Weiß erstrahlt die Bühne. Schon habe ich gute Laune. Buzz ist ein Tanzkonzert der Formation tanz.sucht.theater, gegründet von den Tänzerinnen Katharina Senk / Senki und Maartje Pasman. Drei Tanzkörper verschmelzen mit der Musik, poetische, das Geschehen beschreibende Texte bescheren schlecht oder gar nicht Sehenden ihre eigene, auditive Performance. Uraufführung im Rahmen von imagetanz, brut 2026.
Die Tanzkünstlerin Cat Jimenez bezieht das Publikum in ihre Performance ein. Sie teilt mit ihm das Wasser des Lebens und des Vergessens und den Chorgesang. In ihrem Solo geht es um Erinnerungen, um Trauer und Schmerzen und deren Bewältigung. Ruins of a Shell war im Rahmen von imagetanz, dem jährlichen Festival für neue Positionen in Choreografie und Performance, im Studio brut zu sehen.
Malika Fankha will nicht mehr länger schweigen, will keine Lügen mehr hören, will das Unausgesproche, das Unaussprechliche, das Ungehörte und Unerhörte aus der Versenkung holen. In No Place Like Home spricht sie mit dem Körper und benützt die eigene Sprache, um sexualisierte Gewalt in der Familie real werden zu lassen. Eine Performance – Uraufführung im brut am 18.2. – die unter die Haut geht.
Umrahmt von den grün schimmernden Smaragden (Emeralds) und den weiß strahlenden Diamanten (Diamonds) glüht in George Balanchines Ballett der rote Rubin. Rubies, getanzt zur Musik von Igor Strawinsky, ist der mittlere Teil der dreiaktigen Choreografie Jewels. Die Edelsteine sind alle frisch geschliffen, die Tänzerinnen mit ihren Rollen vertraut. Das einzige Rollendebüt, die Solopartie in Rubies, war der Solotänzerin Sinthia Liz anvertraut.
Was am Rhein als erfolgreich gefeiert wird, kann in der Donau leicht untergehen. Da hilft es auch nicht, wenn der deutsche Theaterpreis Der Faust zugeschlagen hat. Beispiele dafür gibt es einige. Das jüngste: Des belgischen Choreografen Jeroen Verbruggens Tanzstück Amor & Psyche? Genau mit Fragezeichen. Und in der Premiere von TanzLinz wären noch mehr anzubringen gewesen. Premiere war am 31.1. im Musiktheater.
Sterne über Sterne. Auf der Bühne und bei den Namen der Mitwirkenden, weil sie alle mit der Wiederaufnahme von George Balanchines Ballett Jewels ein Rollendebüt feiern. Ballettdirektorin Alessandra Ferri gestaltet ihre erste Saison vorsichtig und publikumswirksam. Mit Giselle hat sie die Saison eröffnet, in der Halbzeit hat sie die Juwelen aus dem Repertoire-Schmuckkästchen geholt und neu einstudieren lassen. Die erste Vorstellung: strahlend, beglückend, eindrucksvoll.





